Es wird hiermit zu allen nützlichen Zwecken und in Übereinstimmung mit der üblichen Praxis darauf hingewiesen, dass das Betreiberunternehmen keine Verbindung zu einer Fluggesellschaft hat. Alle Marken bleiben Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Der Dienst ist kostenpflichtig und führt zu einem monatlichen Abonnement von neunundvierzig Pfund oder Euro (49,00), wobei die Check-in-Formalitäten weiterhin über die offizielle Website jeder Fluggesellschaft zugänglich sind.

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Lufthansa Check-in: 30 Stunden vorher, und warum er bei manchen Flügen gar nicht geht

Der Lufthansa Check-in öffnet 30 Stunden vor dem Abflug, deutlich früher als bei den meisten Airlines, und gilt weltweit für jeden Flug, den Lufthansa, Austrian Airlines oder SWISS selbst durchführen. Genau da liegt auch die häufigste Enttäuschung: Trägt Ihr Flug eine LH-Nummer, wird er aber von einer anderen Gesellschaft geflogen, funktioniert der Online-Check-in nicht.

Automatischer Check-in
Bordkarte per E-Mail
Kein Aufwand erforderlich

Geprüft am 8. September 2026 auf lufthansa.com

Die Regeln von Lufthansa auf einen Blick

Öffnung des Online-Check-ins
30 Stunden vor Abflug

lufthansa.com, abgerufen am 8. September 2026

Gültigkeit der Bordkarte
App, Papier, E-Mail

lufthansa.com, abgerufen am 8. September 2026

App erforderlich
Nein

lufthansa.com, abgerufen am 8. September 2026

Handgepäck, Maße
55 x 40 x 23 cm

lufthansa.com, abgerufen am 8. September 2026

Handgepäck, Gewicht
8 kg

lufthansa.com, abgerufen am 8. September 2026

Gebühr bei Verspätung
von der Fluggesellschaft nicht veröffentlicht

abgerufen am 9. September 2026

Gebühr für die Sitzplatzwahl
von der Fluggesellschaft nicht veröffentlicht

abgerufen am 9. September 2026

Wann der Lufthansa Check-in online funktioniert, und wann nicht

Das ist die erste Frage, die auf dieser Seite beantwortet gehört, denn sie erklärt fast jeden Fehlversuch.

Es funktioniert weltweit für alle Flüge, die Lufthansa, Austrian Airlines oder SWISS selbst durchführen. Kein Zielgebiet ist ausgenommen, kein Flughafen.

Es funktioniert nicht für Flüge anderer Gesellschaften und, das ist der entscheidende Punkt, auch nicht für Codeshare-Flüge: Ihr Ticket trägt eine Lufthansa-Nummer, geflogen wird aber von einem Partner. Die Buchung sieht nach Lufthansa aus, der Check-in gehört jedoch der ausführenden Airline.

Woran Sie es erkennen: In der Buchungsbestätigung steht bei solchen Flügen ein Hinweis wie „durchgeführt von“ mit einem anderen Namen. Dann checken Sie auf der Website der ausführenden Gesellschaft ein, mit deren eigener Buchungsnummer, oder am Flughafenschalter.

Wer einen Anschlussflug hat, kann in diesem Fall auf zwei Systeme stoßen: der Lufthansa-Abschnitt online, der Partnerabschnitt beim Partner. Planen Sie dafür Zeit ein, bevor Sie zum Flughafen fahren.

Ein praktischer Test vor der Reise: Öffnen Sie den Check-in 30 Stunden vor Abflug einmal kurz. Funktioniert er, ist alles geklärt. Erscheint stattdessen ein Hinweis auf die ausführende Gesellschaft, wissen Sie einen Tag früher Bescheid, dass Sie sich woanders abfertigen lassen müssen, und nicht erst in der Schlange am Flughafen.

30 Stunden vorher: die Frist und was sie Ihnen bringt

Öffnung. Dreißig Stunden vor der planmäßigen Abflugzeit geht das Fenster auf. Es ist breiter als bei den meisten Fluggesellschaften und reicht in der Praxis so weit zurück, dass Sie einen frühen Morgenflug schon am Vortag am späten Vormittag erledigen können, statt bis zum Abend zu warten.

Schluss. Es gibt sehr wohl eine Untergrenze, die überall gilt: Die Beförderungsbedingungen legen eine Mindestfrist vor dem planmäßigen Abflug fest, sofern nichts anderes angegeben ist. Darüber hinaus kann jeder Flughafen strenger sein, und die für Ihren Flug maßgebliche Zeit steht in der Buchung und auf der Bordkarte. Verlassen Sie sich also nicht auf eine Zahl, die Sie von einem anderen Flughafen kennen — aber gehen Sie auch nicht davon aus, dass Lufthansa überhaupt keine Frist nennt.

Am Schalter. Der Schalter bleibt eine Option, auch ohne Online-Check-in, und Lufthansa veröffentlicht dafür keine Gebühr. Wer dort eincheckt, richtet sich nach den Öffnungszeiten des jeweiligen Flughafens.

Eurowings gehört zum selben Konzern und regelt die Abfertigung dennoch anders; die Unterschiede stehen auf unserer Seite zum Eurowings Check-in.

So läuft der Lufthansa Check-in ab

Der Weg führt über lufthansa.com oder die Lufthansa App, mit Buchungsnummer und Nachnamen.

  1. Rufen Sie die Buchung auf, oder melden Sie sich im Miles-and-More-Konto an, falls der Flug dort hinterlegt ist.
  2. Gleichen Sie jeden Namen mit dem Reisedokument ab, das Sie mitnehmen.
  3. Ergänzen Sie die Angaben, die Ihr Ziel verlangt, etwa Passdaten bei Reisen außerhalb des Schengenraums.
  4. Bestätigen oder wählen Sie den Sitzplatz.
  5. Fügen Sie Gepäck hinzu, falls Ihr Tarif keines enthält.
  6. Wählen Sie das Format Ihrer Bordkarte, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.

Reisen Sie ohne aufzugebendes Gepäck, ist der Vorgang damit abgeschlossen und die Sicherheitskontrolle folgt. Mit Koffer kommt die Gepäckabgabe hinzu, für die die Zeitangabe Ihres Abflughafens maßgeblich ist.

Eine Pflicht ist der Online-Check-in nicht: Lufthansa nennt keine Gebühr für die Abfertigung am Flughafen, und die App ist ebenfalls nicht vorgeschrieben.

Bordkarte: App, Papier oder E-Mail, mit einer Ausnahme

Lufthansa akzeptiert drei Formate. Sie drucken die Bordkarte aus, lassen sie sich aufs Telefon schicken, oder verwalten sie offline in der Lufthansa App, in der iOS Wallet oder in Google Pay. Offline ist hier das nützliche Wort: Die Karte funktioniert auch dann, wenn das Netz am Gate nicht mitspielt.

Die Ausnahme, die Sie kennen sollten. Auf einigen Zielen verbieten gesetzliche Vorgaben die mobile Bordkarte. Sie erhalten dann online nur eine Check-in-Bestätigung und holen die eigentliche Bordkarte am Schalter des Flughafens ab. Der Online-Check-in war trotzdem nicht umsonst, er erspart Ihnen die Abfertigung selbst, aber er erspart Ihnen nicht den Gang zum Schalter.

Wenn nach dem Check-in also keine Bordkarte erscheint, sondern nur eine Bestätigung, ist das kein Fehler. Rechnen Sie an solchen Zielen die Wartezeit am Schalter in Ihre Ankunftszeit ein.

Für Familien und Gruppen gilt: Jede reisende Person braucht ihre Bordkarte auf dem Gerät, das sie selbst durch die Kontrolle trägt. Am Gate geht jeder einzeln durch, und eine Karte auf dem Telefon einer anderen Person nützt dort nichts.

Handgepäck und aufgegebenes Gepäck bei Lufthansa

Handgepäck. Erlaubt ist ein Stück von 55 x 40 x 23 cm bei 8 kg. Die Tiefe ist hier der kritische Wert: 23 cm sind weniger, als viele Kabinentrolleys messen, und der Deckel wölbt sich, sobald der Koffer voll ist. Messen Sie deshalb gepackt, nicht leer.

Aufgegebenes Gepäck. Wie viel enthalten ist, hängt vom Tarif ab, den Sie gebucht haben; die Beförderungsbedingungen legen keine einheitliche Zahl fest, weil die Freigrenze mit dem Tarif verkauft wird. Eine feste Grenze gibt es dennoch: kein einzelnes Gepäckstück darf 32 kg überschreiten, unabhängig vom Tarif und unabhängig davon, was Sie zu zahlen bereit wären. Diese Grenze ist keine Preisfrage, sie schützt das Bodenpersonal.

Wer also eine schwere Ausrüstung transportiert, verteilt sie auf zwei Stücke, statt auf ein Übergepäck zu hoffen, das es in dieser Form nicht gibt.

Wie eine Konzerntochter mit klar veröffentlichten Freigrenzen arbeitet, zeigt unsere Seite zum Austrian Airlines Check-in.

Wer regelmäßig mit derselben Tasche fliegt, kennt das Problem: Sie passte bei der letzten Airline, hier aber nicht. Die 23 cm sind der Grund. Ein weicher Rucksack verzeiht das, ein Hartschalenkoffer nicht.

Sitzplatz: was Lufthansa dazu veröffentlicht — und was nicht

Der Sitzplatz ist kostenpflichtig, einen Preis nennt Lufthansa aber nicht. Er richte sich nach der Länge des Fluges und nach dem Zielort, schreibt die Airline, und erscheint erst bei der Buchung. Deshalb steht hier keine Zahl: Beträge, die auf fremden Seiten kursieren, stammen nicht von Lufthansa.

Vier Dinge veröffentlicht sie aber sehr wohl, und die ändern die Rechnung.

  • Der Classic Seat ist im Flex-Tarif kostenlos. Wer diesen Tarif gebucht hat, zahlt für denselben Platz kein zweites Mal.
  • Der Legroom Seat ist für HON Circle Member und Senatoren kostenlos.
  • Buchbar ist ein Sitzplatz bis 2 Stunden vor dem Abflug, über „Meine Buchungen“. Nach dieser Grenze bleibt nur, was das System Ihnen zuteilt.
  • Ohne eigene Wahl wird beim Check-in automatisch ein Sitzplatz zugeteilt. Ganz ohne Platz bleiben Sie also nie — die Auswahl trifft dann nur die Airline statt Ihnen.
  • Die Sleeper's Row in der Langstrecken-Economy wird ausschließlich am Flughafenschalter vergeben. Vorab buchbar ist sie nicht, weder online noch in der App: Es ist die freie Sitzreihe neben Ihnen, die zur Liege wird, und man fragt vor Ort danach. Diesen Punkt führt kein Vergleichsportal, und er kostet Suchende die meiste Zeit.

Wann gewählt wird. Der Sitzplatz taucht zweimal auf: beim Kauf und noch einmal beim Online-Check-in, sobald das Fenster öffnet. Wer bis dahin wartet, wählt aus dem, was übrig geblieben ist. Reisen Sie zu zweit oder mit Familie und wollen zusammensitzen, fällt die Entscheidung bei der Buchung — dreißig Stunden vor einem vollen Flug sind freie Sitzpaare das Erste, was verschwindet.

Wenn der Online-Check-in nicht klappt

Vier Ursachen decken fast alle Fälle ab, und nur eine davon lässt sich mit Warten lösen.

  • Zu früh. Bis zum Abflug sind es noch mehr als 30 Stunden, und das Fenster öffnet erst dann. Warten hilft.
  • Codeshare. Der Flug wird nicht von Lufthansa, Austrian oder SWISS durchgeführt. Warten hilft nicht; Sie checken beim ausführenden Partner ein.
  • Ziel mit Sonderregel. Sie erhalten eine Bestätigung statt einer Bordkarte und holen diese am Schalter ab.
  • Zu spät. Die Abfertigungszeit Ihres Abflughafens ist überschritten. Dann bleibt der Schalter, solange er geöffnet ist.

Was ein verpasster Flug kostet, richtet sich nach den Bedingungen Ihres Tarifs. Wie der Schalter selbst abgerechnet wird, prüfen Sie am besten in Ihrer Buchung — wir geben dazu keine Zahl aus zweiter Hand weiter.

Der Rückflug hat seinen eigenen Check-in, ebenfalls 30 Stunden vorher. Bei einer Reise mit Anschlussflügen prüfen Sie, ob wirklich alle Abschnitte von den drei genannten Gesellschaften geflogen werden; sonst gilt für einen davon ein anderes System.

Wer mit Austrian oder SWISS fliegt, checkt beim ausführenden Partner ein; für alles andere ab Deutschland führt unsere Übersicht zum Online-Check-in die Fristen zusammen.

Ein Wort zu Anschlussflügen innerhalb Europas. Wer über Frankfurt oder München weiterfliegt, erhält beide Bordkarten in einem Vorgang, sofern beide Abschnitte von Lufthansa, Austrian oder SWISS geflogen werden. Wird der Zubringer von einem Partner durchgeführt, gilt für diesen Abschnitt dessen eigenes System, und Sie halten am Ende zwei Bordkarten aus zwei Quellen in der Hand. Das ist kein Fehler, aber es ist der Moment, in dem Reisende glauben, etwas übersehen zu haben.

Häufige Fragen

Wie lange vorher kann ich bei Lufthansa einchecken?

Dreißig Stunden vor dem planmäßigen Abflug öffnet der Online-Check-in, weltweit und für alle Flüge, die Lufthansa, Austrian Airlines oder SWISS selbst durchführen. Das Fenster ist breiter als bei den meisten Gesellschaften und reicht aus, um einen frühen Morgenflug schon am Vortag zu erledigen.

Wie checke ich mich bei Lufthansa online ein?

Auf lufthansa.com oder in der Lufthansa App, mit Buchungsnummer und Nachnamen oder über Ihr Miles-and-More-Konto. Sie gleichen die Namen ab, ergänzen die vom Zielland verlangten Angaben, bestätigen den Sitzplatz und wählen das Format der Bordkarte. Ohne aufgegebenes Gepäck ist danach die Sicherheitskontrolle Ihre erste Station.

Warum funktioniert der Lufthansa Check-in bei meinem Flug nicht?

Meistens, weil der Flug zwar eine Lufthansa-Nummer trägt, aber von einer anderen Gesellschaft durchgeführt wird. Für solche Codeshare-Flüge ist der Online-Check-in von Lufthansa nicht zuständig; Sie checken beim ausführenden Partner ein. Andere Gründe: Es sind noch mehr als 30 Stunden bis zum Abflug, oder die Abfertigung ist bereits geschlossen.

Kann man bei Lufthansa noch am Schalter einchecken?

Ja. Der Schalter bleibt eine reguläre Möglichkeit, und Lufthansa veröffentlicht dafür keine Gebühr. Sie richten sich nach den Öffnungszeiten Ihres Abflughafens und nach der Abfertigungszeit, die für Ihren Flug gilt und in der Buchung steht. Eine Pflicht zum Online-Check-in gibt es nicht.

Ist die mobile Bordkarte bei Lufthansa immer gültig?

Nein. Auf einigen Zielen verbieten gesetzliche Vorgaben die mobile Bordkarte: Sie bekommen online nur eine Check-in-Bestätigung und holen die Bordkarte am Flughafenschalter ab. Sonst haben Sie die Wahl zwischen Ausdruck, Zusendung aufs Telefon und der Verwaltung in der App, in iOS Wallet oder Google Pay, auch offline.

Welche Maße gelten für Handgepäck bei Lufthansa?

Ein Stück mit 55 x 40 x 23 cm und höchstens 8 kg. Die Tiefe von 23 cm ist der Wert, an dem die meisten Kabinentrolleys scheitern, deshalb lohnt eine Messung am gepackten Koffer. Beim aufgegebenen Gepäck hängt die Freigrenze vom Tarif ab, aber kein einzelnes Stück darf mehr als 32 kg wiegen.

Gilt der Lufthansa Check-in auch für Austrian und SWISS?

Ja, für alle Flüge, die diese beiden Gesellschaften selbst durchführen: dieselbe Frist von 30 Stunden und dieselben Bordkarten-Formate. Bei einer Reise über Frankfurt oder München mit Anschluss checken Sie beide Abschnitte in einem Vorgang ein, sofern beide von Lufthansa, Austrian oder SWISS geflogen werden.

Weitere Fluggesellschaften

Quellen

Die Angaben auf dieser Seite stammen von den offiziellen Websites der Fluggesellschaften und sind einzeln datiert.